Unser Hausaufgabenkonzept

Warum eigentlich Hausaufgaben?

Hausaufgaben sind grundsätzlich notwendig. Sie dienen dazu, den eigenen Lernerfolg zu überprüfen, das Gelernte zu festigen, leiten zum selbständigen Lernen an und sind Vorbereitung auf die kommende Unterrichtsstunde. Hausaufgaben fördern die Kreativität und ermöglichen das Erlernen von akkuratem und gewissenhaftem Arbeiten. Sie sollen im Einklang mit einer sinnvollen Freizeitgestaltung, bestehend aus Spielen, sozialen Kontakten, Mitgliedschaften in Vereinen, Bewegung an der frischen Luft, Entspannungsphasen sowie regelmäßigem Lesen, stehen.

Patenschaft - Regelung bei Unterrichtsversäumnis

In jeder Klasse sind Vertretungsregelungen und Informationspartnerschaften für Hausaufgaben und Materialien bei Krankheitsfällen festzulegen. Jeder Lernende hat dann die Verantwortung und Aufgabe als Kontaktperson für Mitschüler(innen) zu agieren. Hausaufgaben müssen dann vollständig übermittelt und Materialien aufbewahrt und/oder übergeben werden.

Versäumnisregelung

Die Hausaufgabenbearbeitung, die ordentliche Heft- und Mappenführung sowie der Materialbesitz für den jeweiligen Unterricht sind verpflichtend, denn die (überwiegend) selbstständige Erledigung von Hausaufgaben ist Bestandteil des Arbeitsverhaltens. Deshalb sind versäumte Hausaufgaben grundsätzlich nachzuarbeiten! Die Lehrkraft notiert sich solche Vorkommnisse mit einem Datum und dokumentiert dieses auch im Jahresbegleiter. Wird eine Unterrichtsstunde versäumt, muss man sich um die Hausaufgaben kümmern (s.o. Informationspartnerschaften). Nacharbeitungsregelungen nach längerer Krankheit sind von Schülerinnen und Schülern individuell mit der jeweiligen Lehrkraft abzusprechen.

Ein Versuch, die Hausaufgaben anzufertigen, stellt kein Versäumnis dar. Der Versuch ist aber schriftlich im Heft festzuhalten und muss durch die konkrete Problembeschreibung ergänzt werden. Sind die Hausaufgaben aber über mehrere Tage aufgegeben, sollten die Lernenden ihre Aufgaben zeitlich sinnvoll aufteilen. Es muss bedacht werden, dass besonders in den fünften Klassen unterschiedliche Lernausgangslagen zu unterschiedlichem Zeitaufwand führen.

Umgang mit Hausaufgaben zu Hause

Das Interesse an schriftlichen und mündlichen Hausaufgaben des Kindes eröffnet Eltern gute Möglichkeiten, selbst Einblicke in den Unterrichtsalltag und die Unterrichtsgegenstände zu erhalten.

Eltern sollten ihre Kinder unterstützen, indem sie ...

  • sich erkundigen, ob Hausaufgaben aufgegeben wurden,
  • dem Kind einen ruhigen, bequemen, hellen und aufgeräumten Arbeitsplatz einrichten,
  • jegliche Ablenkung durch Computerspiele, Fernsehgerät, Telefon etc. vermeiden,
  • Unterstützung ermöglichen (Wörterbuch, Atlas, Lexikon u.ä.),
  • die Schultasche abends packen lassen, Hausaufgaben fest in die Tages- und Wochenplanung des Kindes bzw. der Familie einbinden, die Vorbereitung auf Klassenarbeiten rechtzeitig gemeinsam mit ihrem Kind planen,
  • bei länger anhaltenden Schwierigkeiten den/die Lehrer/in informieren, Gelerntes immer wieder abfragen, thematisieren oder auch anwenden lassen,
  • Interesse an den Hausaufgaben zeigen,
  • das Kind loben, wenn es sich Mühe gegeben hat oder klar zum Ausdruck bringen, was es besser machen muss.

Dokumentation

Jeder Schüler, jede Schülerin besitzt einen Jahresbegleiter. Hier sollten die Hausaufgaben notiert werden. Die Lehrkräfte nutzen das Heft, um die Eltern über Anfertigung oder Versäumnis von Arbeiten zu informieren.